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Articoli e notizie sul DISCUS

Discus free parasites: intervista a Sascha Stein - Versione in lingua tedesca

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Indice articoli

 

 

 

1) ALGEMEIN

 

1.1 – Wie und wann haben Sie sich entschieden insbesondere Diskus zu züchten?

Der Wunsch, Diskus zu züchten, entstand bereits im jahr 2002, nachdem sich in meinem Schaubecken mehrere Paare gebildet hatten, entschloss ich mich zum Bau einer kleinen Zuchtanlage, welche nach und nach erweitert wurde. Im Jahr 2006 baute ich dann eine verrohrte Anlage in meinen Keller, der aufwändig renoviert und umgebaut wurde.

 

1.2 – Kann ihre Zucht besucht werden und auf welche Art und Weise kann man mit Ihnen in Verbindung treten, Ihre Zucht besuchen? 

Besucher sind jederzeit herzlich Willkommen um meine Anlage zu besuchen. Kontaktdaten können auf meiner Homepage www.diskuszucht-stein.de eingesehen werden. Dort sind meine gesamten Daten wie Telefonnummer und Email, sowie Adresse hinterlegt. Dirketer Kontakt per Email ist Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo..

 

1.3 – Haben sie Kontakt zu anderen professionellen bzw. amateurhaften Züchtern wenn ja unter welcher Zielsetzung?

Mittlerweile habe ich einen sehr großen Bekanntenkreis in der Diskusszene. Vorallem mit Züchtern findet ein reger Informationsaustausch über Zucht, Aufzucht, Futter und Parasitismus statt. Vorallem stehe ich immer für Fragen zur Verfügung. Ziel hierbei ist ein Informationsaustausch und vorallem eine Hilfestellung bei Problemen. Mein Hauptziel ist den Vorteil einer parasitenfreien Diskuszucht und Aufzucht zu vermitteln.

 

1.4 – Tauschen Sie Fische mit anderen Züchtern? Wenn ja mit wem und welche Ziele setzen sie sich dabei?

Fische tausche ich selten mit befreundeten Züchtern. Oftmals bekomme ich aber Diskusgelege von befreundeten Züchtern und Aquarianern, welche ich desinfiziere und mit Hilfe eines Ammenpaares oder künstlich aufziehe.

 

1.5 – Welche Informationsquelle benutzen sie um immer auf dem neusten Stand zu sein? 

Hauptsächlich den persönlichen Kontakt mit Züchtern, aber auch diverse Internetforen.

 

1.6 – Haben sie schon an Wettbewerben teilgenommen? Wenn ja an welchen und welches Ergebnis haben sie erzielt? 

Nein, hierzu fehlt mir leider die Zeit. Zudem bin ich kein Freund von komerziellen Veranstaltungen. Ich bin der Überzeugung, das man Wert auf eine Weitergabe von qualitativ hochwertigen Tieren anstreben sollte. Der Dank zeigt sich somit in der Weiterempfehlung an andere Diskusliebhaber. Diese Empehlungen sind mir wichtiger, als irgendeinen Titel zu gewinnen. Die meissten Gewinnerfische sind oftmals nicht eigene Zuchten, sondern wurden aus Asien bezogen. Diese Art von Wettbewerb kann kein Ziel eines ernstahften Züchters sein.Wenn man einen Fisch ausstellt, sollte er auch aus der eigenen Zucht stammen.

 

 

2) ANLAGE

 

2.1 – Welche Volumengröße hat ihre Anlage? (Zuchtgröße, Schaubecken und Wasservorbereitung) 

Meine Anlage umfasst derzeit ca. 8500 ltr.. Je 3000 ltr. werden über eine Zentralanlage gefiltert und beheizt. Alle restlichen Becken werden einzel gefiltert mit dem Hamburger Mattenfilter Prinzip. Da wir über sehr weiches Wasser verfügen, muss ich mein wasser nicht extra aufbereiten. Auch ein Aufbereiten mit Osmose für die Zucht bleibt mir erspart. Zur Zucht kommen nur Torf und Seemandelbaumblätter zum Einsatz.

 

2.2 – Ist die Anlage in Bereiche unterteilt (Wachstums-, Zucht- und Fortpflanzungsbereich)? Wenn ja könnten sie uns den Unterschied des jeweiligen Bereiches erläutern? 

Eine Anlage ist rein für die Zucht und Aufzucht ausgelegt, die andere Anlage dient der weiteren Aufzucht und Hälterung zukünftiger Zuchttiere. Die Zuchtpaare haben 2 sperate Ruhebecken mit knapp je 500 ltr. Volumen. Für die Zucht stehen mir mehrere 50x50x50 Zuchtwürfel zur Verfügung.

 

2.3 – Welches Filtersystem verwenden Sie und warum bevorzugen Sie dieses im Gegensatz zu den anderen? 

Für die Einzelbecken bevorzuge ich ein eigens geschaffenes System welches auf dem Prinzip des Hamburger Mattenfilters beruht. Die Hauptanlage besitzt einen Mehrkammeraussenfilter mit einem Kaskadensystem. Die Aufzuchtanlage hat 3 Filterbecken aus Edelstahl mit einem gesamtvolumen von 700 ltr. Hier verwende ich in dem letzten Becken ein System, ähnlich eines Schwebebettfilters. Nitratfilter verwende ich keine

 

2.4 – Wie führen sie die Wasserwechsel durch? 

Ca. Alle 4-5 Tage führe ich einen 50% igen Wasserwechsel durch

 

 

2.5 – Um welche Art, Funktion und Größe des Beckens handelt es sich? 

Siehe oben

 

2.6 – Welche Vielfältigkeit bevorzugen sie beim Züchten und warum? Welche haben Sie in der Vergangenheit gezüchtet und welche züchten sie heute? 

In der Vergangenheit war meine Zucht sehr auf moderne Farbschläge gerichtet, heute geht mein Trend eher wieder in Richtung k lassische Farbschläge und Wildformen. Die Besonderheit liegt in der parasitenfreien Zucht. Ziel ist eine parasitenfreie Nachzucht des Heckels und Royal Blue. Curiperas und Grüne Wildfangnachzuchten habe ich bereits parasitenfrei.

 

2.7 – Ist das Management der Anlage manuell oder automatisiert?  

Elektronik ist vollautomatisiert, der Wasserwechsel und das Fütetrn erfolgt manuell

 

2.8 – Lassen sie sich im Management der Anlage von anderen Personen helfen? Wenn ja, wie viele Personen sind es dann? 

Meine Frau unetrstützt mich bei der täglichen Fütterung. Bei Dienstreisen springt zusätzlich ein sehr guter Freund für mich ein, der sehr gut mit der Anlage vertraut ist.

 

2.9 – Wie viel Zeit nimmt die Anlage täglich in Anspruch?

ca. 2 Stunden täglich

 

3) WASSER  

 

3.1 – Welche Werte und welches Wasser benutzen sie in den unterschiedlichen Phasen? (Fortpflanzungs-, Wachstums- und Zuchtphase) 

In der Zucht lege ich Wert auf eine niedrige KH, sowie einen PH unter 7 . Bei der Aufzucht halte ich die Tiere im neutralen Bereich und bei einer KH von 4-5, sowie 29°. Der Nitratgehalt hält sich im Bereich von 15 – max. 40 mg/ltr.

 

3.2 – Sind die Werte des Leitungswassers geeignet oder verwenden sie Methoden um geeignetes Wasser herzustellen? Wenn ja welche Methode verwenden sie? 

Wie oben schon beschrieben ist mein Leitungswasser für die Zucht und Aufzucht sehr geeignet. Lediglich zur Aufzucht salze ich das Wasser mit Mineralien auf um eine KH von 4-5 zu erreichen und um einen Puffer zu schaffen um ein absacken des PH-Wertes zu vermeiden.

 

3.3 – Wie wird das Wasser für die Fische vorbereitet?  

Überhaupt nicht

 

4) RIPRODUKTION  

 

4.1 – Wie wählen sie die Paare aus? Von wem erhalten sie neue Diskus zum züchten? 

Paare finden sich bei mir in einer größeren Gruppe von semiadulten Tieren. Nachdem ich eine Konstante beim ablaichen festgestellt habe, wird das Paar angesetzt. Neue Diskus ziehe ich mir fast ausschliesslich selbst hoch. Ab und an kaufe ich mir Tiere von Alexander Piwowarski oder von befreundeten parasitenfreien Züchtern

4.2 – An welchen Paarungsprojekten arbeiten sie gerade? 

Grüne Wildfänge, Curipera, Rot Türkis, Blue Diamond, Blue Diamond Snake, Brilliant Türkis, Red Monk, Golden Leopard, Alenquer, Kobalt, Leopard, Ring Leopard und verschiedene Kreuzungsvarianten

4.3 – Verwenden sie Wildtiere bei der Züchtung?

Nein, lediglich die Gelege von Wildfängen besorge ich mir von befreundeten Züchtern.

4.4 – Welcher Wildfang ist nach ihrer Meinung nach mit den gezüchteten Fischen kreuzbar und warum? 

Royal Blue mit Rot Türkis, um die Frabgebung eines Rot Türkis zu festigen, ebenso rotbraune Töne mit Rot Türkis um das Rot zu festigen. Grüne mit Leopard um das typische grün zu behalten, aber die Punkte zu festigen.

4.6 – Nachdem sie entschieden haben welche Pärchen sie züchten wollen, wie bereiten sie alles vor?  

Ich lasse Leitungswasser in den Zuchtbehälter ein und füge zusätzlich Torf mit Hilfe eines kleinen Innenfilters ein. Zusätzlich kommen Seemandelbaumblätter hinzu. Nachdem sich der PH Wert reguliert hat, kommt das Zuchtpaar hinein.

4.7 – Was vermeiden bzw. unternehmen sie während der Züchtungsphase? 

Ich vermeide eine häufige Fütetrung der Paare. Diese bekommen lediglich 1x am tag Lebendfutter in Form von Enchyträen um eine Verschlechterung des Wassers zu vermeiden.

4.8 – Wie verwalten sie die Züchtungsbecken? 

Hier ziehe ich eingefahrenes Wasser einem Frischwasser vor.

4.9 - Welche Art von Ernährung wenden sie während der verschiedenen Phasen an und wie ernähren sie ihre Zuchtfische? 

Ab dem 5. tag des Freischwimmens bekommen die Larven ausschliesslich Artemianauüplien. Ab dem 10 tag bekommen die Tiere bereits geschabtes Rinderherz, Lobstereier und deutsche Artemia, sowie Grindal.Ab einer Größe von 1,5-2 cm bekommen sie normales Futter (Artemia, Rinderherz, Granulat, Enchyträen, Grindal, Fischfilet und ab und an Flocken)

4.10 – Wann trennen sie die Kleinen von den Eltern und wie warden sie bis zu diesem Zeitpunkt und den ersten Monaten ernährt? 

Nach ca. 17-20 tagen trenne ich die Jungen von den Eltern. Ab dann bekommen die Tiere oben genannte Futtersorten. Fütterung ca. 6 – 10 x pro tag

4.11 – Wie beugen sie die Brut vor eventuelle Parasiten vor und wie verhalten sie sich um derartige Gefahren vor der vor der Zucht zu beschwören? 

Da ich eine parasitenfreie Zucht betreibe, habe ich mit Parasiten keine Probleme. Eingebrachte Gelege werden desinfiziert und nach ca. 6 Wochen wird ein Testfisch untersucht. Erst dann kommen die Tiere in die Anlage

4.12 – Haben sie die Jungen von den Eltern oder künstlich aufgezogen? Können sie beides verleichen? 

Ich habe beides desöfteren praktiziert, wobei ich die Ammenaufzucht vorziehe. Diese ist wesentlich leichter und der Erfolg ist sicherer

4.13 – Wie bringen sie ihre Fische auf den Markt? 

Mittlerweile bin ich in der Szene recht gut bekannt und muss keine Werbung mehr für meine Tiere machen. Lediglich auf meiner Homepage habe ich eine Stockliste, welche immer aktuell ist. Ich beliefere Privatpersonen und auch Großhändler aus dem inn- und Ausland

 

5) KRANKEITEN

 

5.1 – Nehmen sie vorbeugende Therapien vor oder reagieren sie erst wenn eine Krankheit ausbricht? Würden sie uns die Art und Weise der Behandlung erklären? 

A:Da ich eine Parasitenfreie Zucht betreibe, finden keine Behandlungen statt

 

5.2 – Welche Krankheiten brechen am häufigsten bei der Zucht auf und wie beugen sie diesen vor bzw. bekämpfen sie diese? 

A:keine Bekämpfung notwendig

 

5.3 – Welche Art von Medizin Verwenden sie: spezifische Aquaristische Medizin oder andere Arten? Würden sie uns sagen welche? 

A:Ich besitze keine Medizin

 

5.4 – Kommen neue Fische als erstes in ein Quarantänebecken? Benutzen sie Medikanete während der Quarantäne? Wenn ja welche sind das und in welcher Höhe werden sie dosiert?  

A: Wenn ich neue Tiere von anderen Züchtern bezihe,. Kommen diese erst in Quarantäne, der ich einen Testfisch aus meiner Anlage hinzufüge. Nach ca. 2 Monaten wird dieser Testfisch untersucht. Erst dann kommen die Tiere in meine Anlage

6) ZUM SCHLUSS

 

6.1 – Welchen Rat geben sie an Leute die sich dieses Hobby aneignen wollen? 

A:Erst ein Wissen über die Haltung aneignen, Bücher kaufen und sich im Internet ausgiebig informieren. Zusätzlich Züchter befragen und mit dem Vorhaben informieren, bevor man sich Tiere zulegt.

 

6.2 – Was halten sie von der Community Hobby Discus, unserer Initiative und der Annäherung an die Liebhaber dieses Hobbys? 

A:Ich finde es sehr gut, das es solche Communities gibt, um auch Anfängern die Möglichkeit zu geben, sich ausgiebig zu informieren. Sehr lobenswert

 

Fiele Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Hobby Discus Staff

Commenti   

# Francesco Negro 2010-10-08 19:01
Nuove idee e consigli sono inportanti, non si finisce mai di inparare.
:lol: :lol: :lol:
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# Ernesto Lamensa 2010-10-07 21:07
sempre interessanteleg gere queste interviste rilasciate da allevatori tedeschi :-)
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